St. Marienkirchen a. H.

Geschichte

Das Feuerwehrwesen in St. Marienkirchen a. H. ist viel älter als die Feuerwehr selbst. Aus dem Jahre 1846 liegt eine Aufzeichnung vor, aus der man entnehmen kann, dass in jenem Jahr die Kirche eine Feuerspritze angekauft hat. Drei Jahre lang, also bis 1849 war die Spritze bei Andreas Kühberger in Hatting eingestellt.

Um jedoch die Spritze im Bedarfsfalle näher bei der Hand zu haben, wurde im Jahre 1849 dem Bauer in St. Marienkirchen, Johann Bögl, ein Fleckchen Grund neben dem Sommerkeller des Wirtes abgekauft. Auf diesem Grund wurde eine Remise zur Aufbewahrung der Spritze und der Löschrequisiten erbaut.

Nach Übergabe des Spritzenhauses, der Feuerspritze und der Löschutensilien von Seite der Pfarrgemeinde an die Ortsgemeinde St. Marienkirchen a. H. im Jahre 1891, bemühte sich der erste Bürgermeister, Anton Wellinger, eine Freiwillige Feuerwehr auf die Beine zu stellen. Am 13. November 1892 konnte die konstituierende Sitzung stattfinden. Josef Wellinger, Lenzbauer in Stocket 3, wurde vorerst auf ein Jahr zum Feuerwehrhauptmann gewählt.

Pflichtbereich

Da die Freiwillige Feuerwehr St. Marienkirchen die einzige Feuerwehr der Gemeinde ist, erstreckt sich deren Pflichtbereich über das gesamte Gemeindegebiet. Durch den Pflichtbereich verläuft auch die B 141, dadurch wird die FF St. Marienkirchen öfters zu Unfällen gerufen.

Gemeinde

1891 wurde die selbständige Ortsgemeinde St. Marienkirchen gebildet. Sie hat eine Fläche von 1.097 ha und der Hauptort liegt auf 523 m Seehöhe. Mit ca. 875 Einwohnern (Stand Juli 2012) gehört St. Marienkirchen a. H. zu den kleineren Gemeinden des Bezirkes Ried i. I.  Sie besteht aus den Katastralgemeinden Grausgrub, St. Marienkirchen und Stocket.

Mittwoch, 17. Juli 2019

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